#132: Warum ist es essenziell für eine erfüllte Beziehung, wie du mit deinen Gefühlen umgehst?

Unsere Gesellschaft ist schon ein lustiger Verein. Wir lernen Mathe, Geschichte, Deutsch, Biologie. Was wir nicht lernen, ist wie wir unsere Emotionen managen können. Oder besser: wie lernen, andere für unsere Emotionen verantwortlich zu machen. Du schaust schief? Jetzt geht es mir schlecht! Du bist nett zu mir? Jetzt geht es mir gut! Du sagst, was du denkst? Ich bin drei Tage schlecht gelaunt. Du bringst Blumen? Hey highfly! Du merkst vielleicht schon: ich halte wenig von emotionaler Abhängigkeit.

Ich finde, Emotionen müssen wir managen lernen, um eine richtig gute Beziehung führen zu können. Und Emotionen haben ihren Ursprung immer bei uns selbst. Sollst du dich jetzt nicht mehr freuen, glücklich sein oder wütend, weil eine andere Person in deinem Leben etwas gemacht hat? Aber nein … ganz und gar nicht!

Emotionsmanagement in der Beziehung: Lebendigkeit statt Drama

Ich habe Kunden, die haben zunächst mal Angst davor, ihre Emotionen zu managen, weil es irgendwie gefühlskalt anmutet. Das scheint nur so! Es ist ein Unterschied, ob du für deine Gefühle die Verantwortung übernimmst oder ob du dein gegenüber dafür verantwortlich machst, dass du fühlst, was du fühlst. Die Gefühle und Emotionen bleiben dir auf jeden Fall. Und da sind wir schon beim Punkt. Die Gefühle, die du fühlst – und zwar ganz egal, ob es Liebe ist oder Hass, um es mal so drastisch auszudrücken – sie haben ihren Ursprung in dir. In dem, was du gelernt hast, das was du erfahren hast, das was dich geprägt hat. Ja, da landen wir immer wieder, bei der Prägung. Warum? Weil es so verdammt wichtig ist. Weil es dir hilft, dir über deine Trigger bewusst zu werden – die guten wie die schlechten – und das Steuer deiner Emotionen zu übernehmen. Wenn du das tust, wirst du erleben, wie sich deine Beziehung von einer Drama-Party in eine lebendige Beziehung wandelt.

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Gefühle fühlen? Wie geht denn das?

Stellt sich die Frage, wie es dir gelingt, deine Gefühle zu fühlen, deinen Gefühlen Raum zu geben und sie „da sein zu lassen“. Hört sich alles ganz schön abgespaced an, richtig? Das mag daran liegen, dass es als normal gilt, andere für das eigene Empfinden verantwortlich zu machen. Vielleicht kennst du noch so Sätze aus deiner Kindheit: „Wenn du wütend bist, macht das die Mama traurig“. So oder so ähnlich wurde uns der Umgang mit unseren Emotionen beigebracht. Und das verursacht eine ganze Menge Schwierigkeiten. In meinen Kursen und im Coaching arbeite ich mit dem Selbstcoachingmodell. Hier werden zuerst einmal die Fakten benannt und dann überprüft, was diese Fakten mit dir machen, was sie auslösen. Dann können wir uns auf die Suche machen, woher das Gefühl überhaupt kommt, welchen Ursprung es hat. Und dann kannst du entscheiden, wie du damit umgehen willst und du kannst die Verantwortung übernehmen. Du erkennst: dieses Gefühl ist in mir. Das holt dich aus der Ohnmacht und Verzweiflung. Deine Gefühle nimmt dir das nicht. Nur das unbewusste um dich schlagen mit deinen Gefühlen.

Gute Kommunikation durch Emotionsmanagement

Wenn du dir klar machst, dass jeder Mensch so leben darf, wie er das möchte (ja, auch dein Partner/deine Partnerin), dann kannst du ganz anders entscheiden. Du kannst für dich entscheiden. Dein Partner/deine Partnerin hatte eine Affäre und du bist total eifersüchtig? Du kannst deine Gefühle in dir zulassen und dann ganz anders kommunizieren. Dann kannst du entscheiden, ob du damit umgehen lernen möchtest und ob du nochmal neu mit deinem Partner/deiner Partnerin durchstarten möchtest. Deine Liebe will viel mehr Zeit ohne dich, als du und das macht dich wütend? Du kannst die Situation überprüfen, du kannst deine Emotionen durchgehen. Wenn du in dir klar bist, kannst du eine völlig neue Gesprächskultur etablieren.
Damit übernimmst du die Verantwortung und löst dich aus der Co-Abhängigkeit. Denn, auch wenn du eine Beziehung führst, es ist dein Leben. Und das gestalte doch bitte so, wie es für dich gut ist!

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Emotionsmanagement heißt Selbstverantwortung

Obwohl sehr viele Menschen ständig in einem Liebesdrama stecken, ist es das unnötigste überhaupt. Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Beziehungen, unsere Leben, ja unsere ganze Welt eine andere wäre, würden wir uns in die Position bringen, ordentlich mit unseren Emotionen umzugehen. Wie viel weniger Rosenkriege, wie viel weniger Streit und wie viel glücklichere Menschen wären die Folge? Ganz zu schweigen von den Kindern, die unter ganz anderen Voraussetzungen aufwachsen, als es bei einem Großteil auch heute noch der Fall ist.

Weißt du, Scherbenhaufen sind eigentlich kein Problem, und so ein Scherbenhaufen ist schnell produziert. Das ist wie mit einem Glas, dass dir versehentlich runterfällt. Du kannst dich ewig drüber ärgern, du kannst Heulen und Zähneknirschen, du kannst wütend sein auf dich, auf das Glas, auf die Tischkante, auf die Fließen, was auch immer. Erst, wenn du den Besen in die Hand nimmst und den Haufen Scherben wegräumst, erst wenn du die letzte Scherbe gefunden und weggeräumt hast, ist es bei dir wieder sauber. Ganz egal wie wütend du warst und wie sehr du dich aufgeregt hast. Verantwortlich die Scherben wegzuräumen bist du.

Je ruhiger du bist, umso schneller gelingt dir das. Deshalb: beginne deine Emotionen zu managen. Beginne die Verantwortung für dich und deine Emotionen zu übernehmen. Du wirst sehen, es ist ungewohnt und gleichzeitig bringt es dich in deine Kraft.

Ich wünsch dir viel Erfolg! Und wenn du mich brauchst, melde dich einfach. Ich bin genau dafür da!

Wenn du Fragen hast…

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Fragen über die Website oder über PN auf meinen Social-Media-Kanälen werde ich nicht beantworten. Für mich ist das eine Sache der Verantwortung.

Wenn es bei dir heftig kriselt, wenndu emotional „durch“ bist, dann helfen dir Tipps im Chat einfach nicht. Dann gehörst du in professionelle Hände und dann bitte ich dich: such‘ dir Hilfe!
Ich kann nur mit dir arbeiten, wenn du mich als deine Paarberaterin oder deinen Coach beauftragst. Lies gerne in meinem Blog, abonniere meinen Podcast oder nutze die Community zum Austausch in der Gruppe aber vor allem: nimm ein Coaching in Anspruch – ob bei mir oder meinen Kollegen.
Das solltest du dir wert sein!

 

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