Melanie Mittermaier

Ganz persönlich

Liebe ist nicht das Problem – die Angst verletzt zu werden macht die Liebe kompliziert!
Hier erfährst du mehr über meine ganz persönlichen Höhen und Tiefen in meinen Liebesbeziehungen und warum ich Affärenmanagerin geworden bin!

Leben darf leicht gehen und Spaß machen! Liebe auch!

Wenn ich meine Kunden frage, was sie über Liebe denken, kommt wie aus der Pistole geschossen: “Die Liebe ist das wichtigste im Leben!” Und nach einer kurzen, nachdenklichen Pause der Nachsatz: “Aber sie ist auch extrem kompliziert und schwierig.”

Ich denke nicht, dass die Liebe das Problem ist. Sondern die Angst, verletzt zu werden. Oder ein Mangel an Liebe. Die Liebe an sich ist wunderbar, wild und frei. Doch wir alle plagen uns mit Ängsten und Zweifeln rum, anstatt die Liebe einfach zu genießen.

Davon kann ich ein Lied singen. Ich bin seit über 16 Jahren verheiratet, Mama von zwei Teenagern und hab eine Menge Höhen und Tiefen einer Langzeitbeziehung hautnah miterlebt. Vor meiner Ehe und in meiner Ehe. Ich war fremdverliebt und unser Sexleben war alles andere als großartig. Ich habe gelitten und dafür gesorgt, dass andere leiden. Und ich habe es geschafft, eine neue Perspektive über die Liebe zu gewinnen und durfte inzwischen mehr als 1000 Paaren aus dem Beziehungsdrama helfen. 

Fremdverliebt? Ich?! Was mache ich nur mit meinen Gefühlen?

Der Frust meines Mannes und die vielen nächtlichen Streits waren extrem energieraubend. Da saßen wir Nacht für Nacht an der Bettkante, frustriert, verzweifelt und ohne zu wissen, wie es mit unserer Beziehung weiter gehen soll. Mein Mann war wütend, ich hab geheult. Wo war die Leidenschaft geblieben? 

Ständig haben wir darüber gestritten, wie viel Sex viel oder wenig war und ich wünschte mir, den Sex für immer aus meinem Leben zu verbannen. Oder wenigstens mal ein halbes Jahr meine Ruhe zu haben.

“Wenn du weiterhin so wenig Sex haben willst, such ich mir halt eine andere Frau!”, schleuderte mir mein Mann eines Nachts entgegen. Bäm! Der saß! Das war wie ein Schlag direkt in die Magengrube! Die Fronten waren verhärtet und unser bislang beschauliches Familienleben im Grünen wurde auf eine harte Probe gestellt.

In allen anderen Lebensbereichen haben wir super harmoniert, wir waren ein tolles Team. Unsere Kinder waren aus dem Gröbsten raus, wohlbehütet auf einer Privatschule. Das Leben auf dem Pferdehof meiner Eltern war quasi perfekt. Wenn nicht dieser blöde Sex gewesen wäre. Wir hatten eine waschechte Sex-Krise.

Mein Mann war genervt, weil die Frequenz von zweimal täglich (zu Beginn unserer Beziehung) auf einmal wöchentlich gesunken ist. Er hat einige Jahre gedacht, wenn die Kinder größer sind, wird es wieder so wie früher. Wurde es aber nicht. Seine Frustration wurde immer größer, bis er sich getraut hat, es endlich anzusprechen. Von diesem Tag an fühlte ich mich unter Druck, wollte noch weniger Sex und wir haben oft gestritten.

“Sei doch froh, dass wir überhaupt noch Sex haben! Wir vögeln öfter, als alle, die ich kenne. Vergiss es, dass das so wie früher wird. Die Zeiten sind vorbei!”, so oder so ähnlich reagierte ich nicht selten. 

Sexfrust satt Liebeslust

Wenn nach langer, liebevoller und partnerschaftlicher Traumbeziehung der Sex zum Stressfaktor wird, ist das nicht lustig. 

Sich selbst zum Sex zwingen? Nicht witzig!

Eine Weile hatte ich Sex, weil er wollte und fühlte mich miserabel dabei. Irgendwann hab ich beschlossen, nie wieder Sex haben zu müssen, nie wieder Kopfweh, Müdigkeit oder was anderes vorzuschieben, sondern einfach NEIN zu sagen. Das war wie eine Erlösung.

Mit Hilfe von mehreren Fachbüchern und Ratgebern haben wir an vielen Stellschrauben gedreht und mühsam gelernt, über Sex zu sprechen. Nach all den Jahren, wo das einfach so funktioniert hat, war das die schwerste Übung.

Wir haben unsere sogenannte emotionale Verschmelzung aufgelöst und einen Raum zwischen uns geschaffen, indem die Erotik wieder entstehen konnte, z.B. indem wir getrennt verreist sind und öfter Dinge alleine unternommen haben.

Die Lösung bei einer Sex-Krise? Bei mir selbst …

Ich habe meine eigene sinnliche Persönlichkeit und meinen Körper erforscht und gelernt, was ich brauche, um lustvoll zu sein. Irgendwann hab ich mich sogar getraut, mit einem anderen Mann zu flirten, wodurch meine erotischen Fantasien in Schwung gekommen sind.

Möglicherweise habe ich dadurch ein Fenster geöffnet, welches bis dahin fest verschlossen war. Durch diesen einen Flirt habe ich gelernt, wie reizvoll der Gedanke sein kann, mit einem anderen Mann zu schlafen.

Vielleicht hatte es aber damit überhaupt nichts zu tun, sondern einfach damit, dass es Sommer war, dass ich mich nach vielen Jahren mit Kleinkindern endlich wieder frei und selbstbestimmt gefühlt habe und dass ich die Sinnlichkeit zurück in mein Leben geholt hatte. Wie auch immer…

Nicht essen, nicht schlafen und Schmetterlinge im Bauch...

Wenn das gesamte System verrückt spielt und du nur noch an den EINEN Menschen denken kannst.
Und dummerweise ist dieser Mensch nicht dein*e Partner*in!

Ich war allein auf einem Fest, hab mich schön gemacht und hab es genossen, Frau zu sein und nicht nur Mama. Ich wollte gerade gehen, da schaue ich in ein vertrautes Paar Augen mit Lachfältchen, die ich nie vergessen hatte.

Er strahlt mich an und ich freue mich total, ihn nach all der Zeit mal wieder zu sehen. Wie lange mag es wohl her sein? 17 Jahre? Es war ein riesiges Hallo!

“Wie geht’s dir? Bist du noch immer in der selben Firma wie damals? Wo wohnst du? Hast du Kinder? Ich auch! Deine sind genauso alt wie meine. Und deine Frau? Alles ok?…”

Zunächst bringen wir uns auf den aktuellen Stand der Dinge und quatschen über die guten alten Zeiten. Irgendwann zum Abschied schaut er mir einen Augenblick zu lange und zu tief in die Augen, hält mich ein wenig länger fest, als normal und es war um mich geschehen.

 

Jede WhatsApp Nachricht von ihm ließ meine Puls in die Höhe schießen und das Dopamin in meinem Gehirn Salsa tanzen. Ich war high. Die Sehnsucht hat mich gequält und wenn er mir lange nicht geschrieben hat, war ich am Boden zerstört.

Auf der anderen Seite waren die Schuldgefühle und eine kaum aushaltbare Zerrissenheit, denn diese Gefühle durfte ich eigentlich gar nicht haben. Mein erster Gedanke morgens nach dem Aufwachen war ER. Der letzte abends vor dem Einschlafen auch. Krass!

“Du bist verheiratet. Glücklich! Und total fremdverliebt. Das geht nicht. Das sollte nicht so sein! Das darfst du nicht!”, die Gedanken in meinem Kopf überschlugen sich und ich schimpfte mich selbst aus.

“Was stimmt mit mir nicht? Was stimmt mit meiner Beziehung nicht? Wäre alles okay, würde mir sowas ja wohl nicht passieren, oder?”

Doch es war alles okay. Meine Ehe war wunderbar. Nachdem wir die Sexkrise aus eigener Kraft überwunden hatten, liebte ich meinen Mann mehr denn je. Die neue Verliebtheit verwirrte mich zwar, änderte aber nichts an meinen Gefühlen. Im Gegenteil. Die Liebe zu meinem Mann wurde noch größer. 

Wie war das nur möglich?

In meiner Not habe ich gegoogelt und wurde fündig. Ich las über geschlossene Beziehungen und offene. Über Monogamie und Polyamorie. Mir war nicht bewusst, dass wir Menschen in der Lage sind, mehrere Menschen gleichzeitig zu lieben. Doch genau das habe ich erlebt. Zunächst war ich einfach nur erleichtert, dass ich nicht der schlechteste Mensch auf diesem Planeten bin. Zu keiner Zeit wollte ich mit meiner Fremdliebe durchbrennen, das Begehren war rein sexuell. 

Mein Job als Paarberaterin und Affärenmanagerin

Ich halte nichts davon Menschen zu verurteilen. Und ich halte nichts von Regeln und Normen, die – wenn wir es sehr ehrlich betrachten – nur sehr wenige Menschen einhalten. Ich unterstütze Menschen dabei, ihren eigenen Weg und ihr eigenen Beziehungsmodell zu finden. Meine ganze Arbeit dient dazu, einen Wandel in der Gesellschaft herbeizuführen, so dass jedes Paar seine Beziehung so leben kann, wie es möchte. Offen, geschlossen, monogam, polyamor, frei oder fest gebunden, so wie jeder mag und sich wohl damit fühlt.

Die Monogamie ist eine Entscheidung und keine Pflicht für alle. 
Wir haben die Wahl, eine Fremdliebe oder sexuelle Abenteuer zu erleben, wenn das wichtig ist. Dabei handeln wir verantwortungsvoll, aber ohne überhöhte und unrealistische Moralvorstellungen, wie es momentan der Fall ist. In der Welt, ich der ich gerne leben würde, sind die Menschen neugierig und gelassen, sie tauschen sich offen über ihre Bedürfnisse aus und werden für unkonventionelle Wünsche und Lebensentwürfe nicht verurteilt. 

Affäre aufgeflogen oder betrogen worden?

Wenn eine Affäre entdeckt wird, dann brennt die Hütte. Für alle Beteiligten. Je schneller du für dich reagierst und wieder klar denken kannst, umso besser ist das für alle.
Nimm für dich Coaching oder Paarberatung in Anspruch um weider in Frieden leben zu können!

Nichts ist schlimmer als ein nicht gelebtes Leben! Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

Wir dürfen Fehler machen. Niemand ist perfekt und jeder von uns macht Fehler. Zum Glück!

Mit dieser entspannten Haltung wird es möglich, viel und oft zu flirten, was der gesamten Gesellschaft (und mir persönlich) sehr zugute kommt.

Anstatt eifersüchtig und voller Angst sich selbst und den Partner einzusperren, lernen wir mit Vertrauen und Offenheit auf andere Menschen zuzugehen.

Wir profitieren von den prickelnden Gefühlen eines intensiven Flirts und nehmen diese Gefühle mit in unser (Ehe-) Bett. So leben wir unsere Beziehungen mit viel Spaß, Freiheit und einem erfüllten Liebesleben über viele Jahre hinweg. Keine Beziehung muss aus Langeweile sterben. Da gibt es Mittel und Wege dagegen.

Für mich ist es ein riesiges Geschenk, dass ich mit meinem Mann über alles reden kann. Ich liebe es, dass er meine verrückten Ideen nicht nur mitträgt, sondern sie sogar zu schätzen weiß. Wir haben irgendwann beschlossen, dass uns ein lauwarmes Leben nicht ausreicht. Wir wollen mehr!

Wir wollen unseren Kindern vorleben, wie eine Beziehung auch über viele Jahre hinweg lustig und leidenschaftlich sein kann.

Wir leben nach unseren eigenen Regeln und nicht nach der gesellschaftlichen Moral.

Ich wünschte, es wäre mehr Menschen möglich, ihr Leben intensiv, erfüllt und nach den eigenen Maßstäben zu leben. Wenn ich mal am Ende meines Lebens zurückblicke, möchte ich schmunzeln und mir denken: “Wow, war das ein Ritt! Ich habe mit jeder Faser gelebt und bereue nichts!” Denn am Ende bereuen wir das, was wir NICHT gemacht haben, wo wir uns NICHT getraut haben.

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Gscheidhaferl (bayrisch für Klugscheißer)

Über 200 Tage Ausbildung, Weiterbildung, Supervision, Intervision und Online-Trainings haben mir in meinem Fachgebiet „Beziehungs-Coaching“, sowie in unternehmerischem Denken, Marketing & Sales, Launch-Strategien und Bühnenpräsenz eine Menge Fähigkeiten und Fachwissen beschert.

Wenn du mich eine Weile verfolgst, wirst du wissen, dass Wissen alleine nicht reicht. Erst die Erfahrung lässt Wissen zu echter Kompetenz werden. Oder wie meine Mentorin Barbara Lampl so schön sagt: „Wissen muss zum Können werden, sonst ist es nix wert!“

Ausbildung und Qualifikation
  • Psychologische Beraterin (2009)
  • European Professional Coach (2009)
  • Zertifizierter wingwave-Coach (2010)
  • Kinder- und Jugendcoach wingwave (2011)
  • Psychologische Kinesiologie “Three in One Concepts” (2011)
  • NLP Practitioner (2013) und NLP Master (2014)
  • Kommunikationstrainer (2014)
  • Public Speaking University und Own the Stage by Tobias Beck (2016)
  • Sales und Marketing bei Barbara Lampl (2016)
  • Speak to Sell by Barbara Lampl (2017)
  • Selfcoachschool by Brooke Castillo (2019 – 2020)

Wenn du Fragen hast… 

Dort gibt jeden Monat ein LIVE Webinar und eine Q&A Session!
Individuelle Fragen über die Website oder über PN auf meinen Social-Media-Kanälen werde ich nicht beantworten. Für mich ist das eine Sache der Verantwortung.

Wenn es bei dir heftig kriselt, wenn du emotional „durch“ bist, dann helfen dir Tipps im Chat einfach nicht. Dann gehörst du in professionelle Hände und dann bitte ich dich: such dir Hilfe!

Ich kann nur mit dir arbeiten, wenn du mich als deine Paarberaterin oder deinen Coach beauftragst. Lies gerne in meinem Blog, abonniere meinen Podcast oder nutze die Community zum Austausch in der Gruppe aber vor allem: nimm ein Coaching in Anspruch – ob bei mir oder meinen Kollegen.
Das solltest du dir wert sein!