#118: Brauchen Paare unbedingt gemeinsame Ziele?

Sind gemeinsame Ziele zu viel der Beziehungs-Optimierung oder das Geheimnis glücklicher Beziehungen? Brauchen wir überhaupt Beziehungsziele? Reicht es nicht einfach, erfüllt, glücklich und zufrieden zu sein? Es gibt Menschen, die behaupten, Ziele verursachen nur Stress. Das Leben ist stressig genug. Die Vorstellung, dann auch noch in der Beziehung gemeinsame Ziele zu entwickeln und sich miteinander darauf einzulassen ist für sie total abstrus.

Nur, wir haben immer Ziele – unser Gehirn ist auf Zielsetzung ausgelegt. Also setzen wir uns Ziele, ob wir wollen, oder nicht. In Anbetracht dieser Tatsache plädiere ich dafür, lieber bewusst zu agieren, als unter Umständen den falschen Zielen (oder unbewussten Zielen) hinterherzulaufen.

Unser Gehirn liebt Ziele – das können wir nutzen!

Natürlich ist es nicht Sinn und Zweck eines Ziels, mit aller Verbissenheit und ohne Flexibilität und Gelassenheit darauf hinzuarbeiten. Wer also seine Lebensmeilensteine abarbeiten will und keine Rücksicht auf Verluste nimmt, wird schnell merken, dass jedes erreichte Ziel den Frust erhöht oder zumindest nicht für das Glücksgefühl sorgt, dass er oder sie sich erwartet hat. Das liegt auch daran, dass viele das Ziel hinter dem Ziel einfach nicht berücksichtigen. Und das ist es, was wirklich für Probleme und Stress sorgt.

Das Ziel hinter dem Ziel, was hat es damit auf sich?

Viele Menschen versuchen ihre Ziele sehr verbissen zu erreichen, sie arbeiten auf etwas hin, als ginge es nicht nur um ein Leben, sondern um zwanzig. Sie möchten ein Ziel erreichen, um sich besser zu fühlen und oft auch, um den eigenen Selbstwert aufzupolieren.
Im Coaching zeigen sich ganz oft diese Ego Ziele und dann ist die Arbeit, sich das Ziel hinter dem Ziel bewusst zu machen. Denn was wir sehen und in unserem Bewusstsein wahrnehmen, ist nur die Oberfläche. Menschen buchen mich, um ihre Fremdliebe klarzubekommen, um die aufgeflogene Affäre zu verarbeiten oder, um die Beziehungskrise zu überwinden. Wenn dann klar wird, dass viele Beziehungsprobleme dadurch verursacht sind, dass sie in ihrer Beziehung etwas wollen, das einen tieferliegenden Antrieb hat, ist die Überraschung groß.

Die Erleichterung und Gelassenheit nach sechs Coachingeinheiten auch!

Eine Krise ist immer auch eine Chance!

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Ziele und Fokus: Energie folgt der Aufmerksamkeit

Das, worauf wir unseren Blick richten, das ist das, was wir in unserem Leben vermehren. Wenn wir uns also in Richtung glückliche Beziehung drehen, dann sehen wir plötzlich eintausend Möglichkeiten, die uns dabei unterstützen, eine glückliche Beziehung zu führen. Wenn wir uns auf Stress und Streit konzentrieren ist die Wahrscheinlichkeit, Stress und Streit zu kultivieren einfach größer. Jetzt ist es natürlich nicht ganz so einfach und ein Paar andere Faktoren spielen durchaus eine Rolle, aber diese würden den Artikel sprengen. Grundsätzlich gilt: wenn wir etwas erreichen wollen, sollten wir uns am Ziel orientieren und nicht an den fünfhundertsiebenundsiebzig „warum es nicht geht“ Cases aufhängen.

Das Reptiliengehirn freut sich, die diese Cases zu präsentieren – dein Großhirn kümmert sich derweil um die Gegendarstellung. Achte darauf und mach dir das bewusst! Dann nimmst du auch an dieser Stelle Stress raus.

Ziele als Paar – Raus aus der Abhängigkeit oder die Krux der #couplegoals

Kennst du den Instagram Hashtag #couplegoals? Darunter finden sich Millionen von Fotos von total glücklichen Menschen, die meistens perfekt aussehen und sich an irgendwelchen Orten der Welt inniglich küssen. Nur, wenn es aus meiner jahrelangen Erfahrung in Paarberatung und Coaching ein Attribut gäbe, dass ich einer Langzeitbeziehung nicht zuordnen würde, dann wäre das „perfekt“.

Denn, so geil ich Ziele finde und so gut es tut, sich auf etwas auszurichten – Fakt ist auch, dass der Weg immer mit Leben gesäumt sein wird. Und, was unglaublich wichtig ist: die gemeinsamen Ziele müssen auch von beiden Partnern gewünscht sein. Ehrlich gewünscht. Denn wenn das Ziel hinter dem Ziel ist, dass dich dein Partner/deine Partnerin endlich liebt, dann kann das nur für Konflikt und Krise sorgen.

Was ich damit meine: ein Paar erarbeitet sich ein gemeinsames Ziel für 2020. Die Reise nach Mexico soll es sein. Sechs Wochen, mit dem Rucksack, abgelegene Orte. Die Initiative kommt von der Partnerin, der Partner ist zunächst Feuer und Flamme und stellt dann im Laufe der Zeit fest, dass er eigentlich gar keinen Bock darauf hat, aber nicht als Spielverderber gelten will.

Unbewusst torpediert er die Vorbereitungen und der Frust steigt. Lassen wir hier mal offen, ob die Reise letztendlich angetreten wird oder nicht. Schon der Weg dorthin ist für beide fürchterlich. Deswegen sollte die erste Zielsetzung in einer Beziehung immer sein, sich über die eigenen Ziele bewusst zu werden UND – jetzt kommt der wichtigste Part – sie von Partnerin oder Partner zu entkoppeln. Es hilft nämlich überhaupt nichts, den Partner mit einem Ziel zu „verhaften“. Ob das nun Kinder sind, die Reise oder die Hochzeit. Jede Entscheidung muss frei getroffen werden können – auch in einer Beziehung!

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Entspannte Zielsetzung in der Beziehung – gemeinsam und allein

Mein Tipp für Paare ist folgender: setzt euch gemeinsam hin und beginnt euch erstmal über eure Ziele und Träume auszutauschen. Versucht es, ohne den anderen für sein Ziel oder für die Träume zu verurteilen. Atmen hilft dabei, genauso wie sich vorher darüber auszutauschen, dass in diesem Gespräch der Raum für Ehrlichkeit gegeben ist. Testet, ob das für euch funktioniert. Gerade wenn ihr ungeübt seid, kann es am Anfang irritierend sein. Dann ist es hilfreich, professionelle Begleitung dazu zu holen. Ich stehe euch gerne zur Verfügung.

Denn Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!
Deine Melanie

Wenn du Fragen hast… 

Dort gibt jeden Monat ein LIVE Webinar und eine Q&A Session!
Fragen über die Website oder über PN auf meinen Social-Media-Kanälen werde ich nicht beantworten. Für mich ist das eine Sache der Verantwortung.

Wenn es bei dir heftig kriselt, wenndu emotional „durch“ bist, dann helfen dir Tipps im Chat einfach nicht. Dann gehörst du in professionelle Hände und dann bitte ich dich: such‘ dir Hilfe!
Ich kann nur mit dir arbeiten, wenn du mich als deine Paarberaterin oder deinen Coach beauftragst. Lies gerne in meinem Blog, abonniere meinen Podcast oder nutze die Community zum Austausch in der Gruppe aber vor allem: nimm ein Coaching in Anspruch – ob bei mir oder meinen Kollegen.
Das solltest du dir wert sein!

 

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