145: Bleiben oder gehen? Alte oder neue Beziehung?

Stehst du gerade an einem Punkt, an dem du eine wichtige und lebensweisende Entscheidung zu treffen hast? Bleiben oder gehen? Eine Affäre verzeihen oder die Trennung? Mit der Fremdliebe eine neue Beziehung anfangen oder die Langzeitbeziehung retten?

Gerade in Beziehungsdingen ist es sehr schwer, einen Entschluss zu fassen, weil da enorm viel dran hängt. Paare haben Kinder, ein gemeinsames Haus, emotionale oder finanzielle Abhängigkeiten und eine menge mehr Gemeinsamkeiten, die es zu beachten gilt.

Viele Teilnehmer aus dem Online-Programm “Fremdverliebt – was jetzt?”, stehen genau an diesem Punkt und die häufigste Frage in den Kommentaren lautet: “Soll ich mich für meinen Partner/meine Partnerin oder die neue Liebe entscheiden?”

Warum ist es so schwer eine Entscheidung zu treffen?

Menschen sind emotionale Wesen. Wir treffen Entscheidungen aus einem Gefühl heraus und erst im Nachhinein versuchen wir es rational zu begründen. Negative Gefühle wie Ängste und Zweifel verhindern, eine längst überfällige Entscheidung endlich zu treffen.

Wie ein paralysiertes Kaninchen vor der Schlange verfällt das Gehirn in eine Art Schockstarre und jegliche Bewegung scheint unmöglich.

Erstmal vorweg: Das ist völlig normal! Das Gehirn will uns vor Schmerz schützen und den Status Quo bewahren. Damit spart es Energie, was in der Steinzeit eine gute Idee war.

Problematisch wird das nur, wenn das Leiden langsam unerträglich und der Druck von außen immer massiver wird. Hinzu kommt der innere Druck, wenn die Entscheidung weitreichend ist und andere Menschen mit einschließt.

Die Angst, den Entschluss nicht mehr rückgängig machen zu können, ist riesig!

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Was tun, wenn man eine Entscheidung treffen muss?

Wenn jemand in einer Affäre steckt, erhöht sich der Entscheidungsdruck von Woche zu Woche, von Monat zu Monat. Der/die Geliebte fordert mehr Zeit und Commitment ein und hat keine Lust mehr auf Versteckspielen und Schattendasein. Der Partner/die Partnerin fordert den totalen Kontaktabbruch zur Fremdliebe und das sofortige Ende jeglicher Gefühle, sobald die Affäre aufgeflogen ist.

Und schon steckst du in einer Zwickmühle. Denn egal, wofür du dich entscheidest, es wird schmerzhaft. Um das zu vermeiden, scheint die sinnvollste Gehirn-Strategie der Schwebezustand zu sein.

Endlose Gespräche mit Freund*innen oder Kolleg*innen führen zu keiner Lösung und man dreht sich im Kreis. Es ist gut, sich für eine so wichtige Entscheidung Zeit zu lassen und sie nicht aus einer Laune heraus zu treffen!

Doch wenn nichts mehr vor und zurück geht, wenn das chronische Leiden zu stark wird, darfst du etwas Neues probieren und dir professionelle Unterstützung holen.

Was soll ich tun, wenn ich mich nicht entscheiden kann?

Letztlich entscheidest du so oder so. Auch eine Nicht-Entscheidung ist eine Entscheidung. Wenn du glaubst, dass du dich nicht entscheiden kannst, und dauerhaft zwischen zwei Partner*innen hin und her schwankst, kann es sein, dass dir irgendwann die Entscheidung abgenommen wird und du nicht mehr eingreifen kannst.

Daher lautet meine Empfehlung: Übernimm die volle Verantwortung für dein Leben und dein Glück und handle selbstbestimmt! Keine Panik, das ist Übungssache und kein von Gott gegebenes Talent. Jeder kann lernen, bewusste Entscheidungen zu treffen.

Die ideale Umgebung dafür ist das Gruppencoaching, das dieses Jahr u.a. am 27.1. und am 21.4. in eine neue Runde startet. Über drei Monate bekommst du in einer Kleingruppe die besten Strategien für deinen Entscheidungsprozess und den ein oder anderen liebevollen (und professionellen)Tritt in den Hintern.

Gemeinsamer Austausch in der Gruppe hilft!

Mit wem tauscht man sich aus, wenn die Beziehung in die Krise geraten ist? Viele Menschen wissen nicht, wohin mit ihren Fragen. In meiner Coachinggruppe findest du Platz für deine Herausforderung!

Wie kann ich die richtige Entscheidung treffen?

Achtung! Es gibt keine falschen und keine richtigen Entscheidungen! Es gibt Entscheidungen und Konsequenzen. Und ja, die Konsequenzen sind mit Mitte 40 weitreichender, als mit Anfang 20. Mit Kindern andere, als ohne. Aus meiner Erfahrung leiden Kinder jedoch sehr viel mehr unter einem dauerhaften Schwebezustand und dem Streit zwischen den Eltern, als unter einer klaren Trennung. Hier darfst du dir die Zeit nehmen und dich gut selbst reflektieren, ob die Konsequenzen wirklich so dramatisch sind, wie es dein Gehirn dir einredet. Oder ob es wirklich eine gute Idee wäre, eine Vernunftsentscheidung gegen dein eigenes Lebensglück zu treffen.

Entscheidungsstrategien lernen

JEDE Entscheidung ist besser, als keine Entscheidung. Und das gilt auch für eine bewusste NICHT-Entscheidung! Denn nur dadurch bewegt sich was, dadurch lernst du etwas, dadurch gestaltest du dein Leben aktiv und bewusst. Die Bereitschaft, die Konsequenzen zu tragen, auch wenn sie erstmal unangenehm sind, hilft dir enorm, um voran zu kommen. Je öfter du trainierst, bewusste Entscheidungen zu treffen, desto besser wirst du darin! Je klarer du dir über die realen Konsequenzen bist und das Drama in deinem Gehirn davon trennen kannst, umso besser. Ein neutraler(!) Blick von außen kann dir dabei sehr dienlich sein.

Entscheidung treffen, durchziehen und dazu stehen!

Eine Entscheidung zu treffen ist erstmal nicht so schwierig. Das schwierige ist, und das erlebe ich bei vielen Kunden, sie dann auch wirklich durchzuziehen. Bitte warte nicht auf den Moment, wo du dich entspannt, sicher und total bereit fühlst. Dieser Moment wird nicht kommen. Deinen Entschluss umzusetzen braucht Mut und Entschlossenheit. Es ist wie mit dem Sprung vom 10 Meter Turm im Schwimmbad. Da gibt es nicht den Moment, wo du tiefenentspannt runter springst (selbst Turmspringer*in im Leistungssport verspüren eine Anspannung, bevor sie springen). Irgendwann musst du all deinen Mut zusammen nehmen und springen. Sobald du gesprungen bist, kannst du nicht mehr umdrehen und nicht mehr rumeiern. Dann gilt es, die Konsequenzen anzunehmen und lernen, mit ihnen zu leben. Wenn du später mal zurück blickst, wirst du im Idealfall sagen können: “Das war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!” Und wenn nicht, triffst du einfach eine neue. Das hast du jetzt ja trainiert.

Wenn du Fragen hast…

Dort gibt es coole Impulse für dich und deine Beziehung, spannende Inputs und intensiven Austausch mit den anderen Mitgliedern!
Fragen über die Website oder über PN auf meinen Social-Media-Kanälen werde ich nicht beantworten. Für mich ist das eine Sache der Verantwortung.

Wenn es bei dir heftig kriselt, wenn du emotional „durch“ bist, dann helfen dir Tipps im Chat einfach nicht. Dann gehörst du in professionelle Hände und dann bitte ich dich: such dir Hilfe!
Ich kann nur mit dir arbeiten, wenn du mich als deine Paarberaterin oder deinen Coach beauftragst. Lies gerne in meinem Blog, abonniere meinen Podcast oder nutze die Community zum Austausch in der Gruppe aber vor allem: nimm ein Coaching in Anspruch – ob bei mir oder meinen Kollegen.
Das solltest du dir wert sein!

 

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