Trennung trotz Liebe – Wann ist sie sinnvoll?

Eine Trennung obwohl man sich liebt, ist für das Gehirn schwer zu verstehen. Und dennoch ist manchmal Liebe nicht genug, um eine Beziehung zu führen.

Du und dein Partner/deine Partnerin habt starke Gefühle füreinander, glaubt aber, dass eine Beziehung keinen Sinn (mehr) macht? Eine Trennung kann aus unterschiedlichen Gründen sinnvoll sein, auch wenn beide Partner*innen einander nach wie vor lieben. Wie du entscheidest, ob eine Trennung für dich richtig ist – und wie du sie im Ernstfall verarbeiten kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Mythos: „Liebe überwindet alles!“

„Liebe ist immer die Antwort!“, „Man muss sich nur genug lieben, dann steckt man jede Krise weg!“ – Kennst du solche und ähnliche Sprüche? Ja, die machen sich super auf Kalendern und im Poesiealbum, und ich sage nicht, dass sie grundsätzlich falsch sind.

Aber nur, weil wir jemanden lieben, bedeutet das nicht automatisch, dass wir deshalb niemals Probleme haben oder eine Partnerschaft das ganze Leben lang ohne irgendwelche Troubles funktionieren wird. Die Wahrheit ist nämlich: Liebe alleine reicht nicht!

Liebe ist nicht genug!

Denn Liebe ist nichts anderes als ein Gefühl. Um eine Beziehung langfristig zu führen und den eigenen Partner/die eigene Partnerin auch nach zehn oder zwanzig Jahren noch gerne neben sich zu haben, braucht es jedoch mehr als das.

Eine Partnerschaft ist eben auch Arbeit. Wir dürfen Qualitäten wie Commitment, Entschlossenheit, gute Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen usw. mitbringen, wenn wir eine Beziehung langfristig erfüllend gestalten möchten. Leider ist unsere Gesellschaft ziemlich Hollywood- und Disney-verseucht.

Wir werden in Filmen, Serien und auch durch die Musik im Radio davon überzeugt, dass es irgendwo die eine Person gibt, die perfekt für uns gemacht ist – und dass, wenn wir eine Partnerschaft nicht hinbekommen, wohl entweder was mit uns falsch ist oder der Partner/die Partnerin einfach nicht unser ‚wahrer Seelengefährte‘ war.

Das ist in meinen Augen totaler Schwachsinn, der dazu führt, dass wir völlig unrealistische und verklärte Gedanken über Beziehungen – und total ungesunde, nicht sehr hilfreiche Gedanken über Trennungen denken.

Was bedeutet Liebe für dich?

Wenn du dich also fragst, ob deine Partnerschaft noch Sinn macht oder du dich lieber trennen solltest, dann ist es wichtig, dich mit deinen eigenen Gedanken auseinanderzusetzen. Werde dir darüber klar, was Liebe für dich bedeutet. Überlege dir, was Beziehung für dich heißt und warum du bisher in Beziehung mit deinem Partner/deiner Partnerin warst.

Meiner Erfahrung nach definieren viele Menschen Liebe in einer Art Erwartungshaltung. Sie möchten von ihrem Partner/ihrer Partnerin geliebt werden, das heißt, sie möchten etwas bekommen. Das ist völlig legitim. Wir alle sind aus egoistischen Gründen in Partnerschaften. Natürlich wollen wir was davon haben. 

Schmerz entsteht durch Sehnsucht

Dennoch ist Liebe in erster Linie ein Gefühl, das in dir selbst entsteht und daher unabhängig vom Verhalten anderer sein kann. Du kannst zum Beispiel liebevolle Gedanken über jemand anderen denken und Zuneigung empfinden, und die andere Person weiß es gar nicht. Du kannst verstorbene Menschen lieben, Menschen, die am anderen Ende der Welt leben, oder Menschen, die du nur einmal gesehen hast.

Liebe entsteht in dir und du kannst sie bewusst erzeugen, indem du dich auf sie fokussierst. Ein Schmerz oder ein Problem entsteht erst, wenn wir Sehnsucht danach haben, etwas von der anderen Person zurückzubekommen – und das nicht der Fall ist. 

Du kannst dich also fragen:

  • Was genau bedeutet Liebe für mich? Übernehme ich Verantwortung für meine Gefühle?
  • Was bedeutet Partnerschaft für mich und warum bin ich in einer Partnerschaft?
  • Warum bin ich in Beziehung mit genau meinem Partner/meiner Partnerin – und nicht mit jemand anderem?

Halte dafür alle deine Gründe fest. Und zwar sowohl die heiligen Gründe („Weil ich ihn/sie liebe“, „Weil wir so viel lachen“, „Weil ich an ihn/sie glaube“, etc.), als auch die pragmatischen („Unser Alltag funktioniert gut“, „Wir haben einen gemeinsamen Freundeskreis“, usw.) und die dreckigen („Ich könnte mir das Haus allein nicht leisten“, „Es wäre mir viel zu anstrengend, am heutigen Dating-Markt nach jemand anderem zu suchen“,…).

Auf meiner Seite und meinen Social-Media-Kanälen findest du jede Menge kostenfreie Information, um deine Beziehung neu zu gestalten. Wenn du direkt mit mir arbeiten willst, kannst du hier ein Coaching für dich oder für euch als Paar buchen.


Trennung trotz Liebe – Dein Grund ist okay!

Wichtig ist hier: Jede Motivation bzw. jeder Grund ist völlig in Ordnung und legitim. Wir dürfen davon wegkommen zu glauben, dass nur total romantische Gründe akzeptabel sind, um in einer Beziehung zu sein. Nein! Es ist auch völlig gerechtfertigt zu sagen: „Ich bleibe jetzt noch drei Jahre bei ihm/ihr, weil dann sind die Kinder aus dem Gröbsten raus.“

Viele meiner Klient*innen haben ein totales Problem damit, ‚nur wegen des Geldes‘, ‚nur wegen des Hauses‘ oder ‚nur wegen der Kinder‘ bei ihren Partner*innen zu bleiben. Ich finde, es darf durchaus auch genau diese pragmatischen Gründe geben, die uns in Partnerschaften halten. Nicht ausschließlich – aber auch diese Motivatoren dürfen ihren berechtigten Platz haben ohne als schlecht bewertet zu werden.

Trennung obwohl man sich liebt – Ist man gescheitert?

Genauso ist es aber auch okay zu sagen: „Diese Beziehung macht mich aus diversen Gründen nicht mehr glücklich – obwohl ich ihn/sie noch liebe.“ Hier erlebe ich oft, dass Menschen sich dann selbst geißeln, weil sie denken, sie hätten völlig versagt und wären gescheitert.

Doch was bedeutet Scheitern eigentlich? Es ist eine rein gesellschaftliche Bewertung eines Ereignisses. Wenn eine Firma pleite geht, wer sagt, dass der Geschäftsführer/die Geschäftsführerin gescheitert ist? Ja, vielleicht hat dieses Projekt nicht funktioniert. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht daraus lernen und woanders wieder einen Erfolg feiern kann.

In meinem Leben gibt es so etwas wie Scheitern nicht. Wir machen Erfahrungen, wir lernen, wir nehmen das mit, was wir brauchen und wir erkennen vielleicht Jahre später den Segen in einem Erlebnis. So ist es auch mit einer Trennung: Sie bedeutet nicht, dass du falsch bist oder ihr gescheitert seid. Sondern dass das, was immer auch zwischen euch war, eben jetzt nicht mehr so funktioniert. Und ihr habt beide das Recht, weiterzuziehen und andere Erfahrungen zu machen. 

„Ich kann aber mit der Enttäuschung nicht umgehen…“

Auch dieser Satz kommt mir im Zuge von Trennungen häufig unter. Hier stelle ich die Frage: „Was ist denn Enttäuschung?“ Nichts anderes als ein Gefühl. Ja, es ist kein angenehmes. Aber du wirst vor Enttäuschung nicht tot umfallen und es wird auch nicht der Blitz in dein Haus einschlagen.

Du darfst das Gefühl Enttäuschung – genauso wie die vielen anderen Gefühle, die mit einer Trennung einhergehen (Wut, Trauer, Schmerz, Angst,…) – aushalten. Irgendwann werden sie vorbei sein. Die Alternative wäre, dich von jetzt an einfach dein gesamtes Leben lang heulend in eine Ecke zu setzen. Kannst du tun, halte ich aber für weniger sinnvoll. (Was nicht bedeutet, dass du deinen Emotionen keinen Raum geben sollst.

Gründe für eine Trennung trotz Liebe

Wie wir also bereits festgehalten haben: Einander zu lieben ist keine Garantie dafür, den Rest des Lebens freudenstrahlend durch die Welt zu hüpfen. Und Liebe ist eine gute Voraussetzung für eine Partnerschaft – aber sie reicht eben alleine nicht aus. Es gibt viele unterschiedliche Gründe, aus denen sich ein Paar (oder einer der Partner), für eine Trennung entscheiden kann.

1. Unterschiedliche Vorstellungen von und Erwartungen an eine Beziehung

  • Zum Beispiel: Ein Partner möchte eine offene Beziehung, der/die andere möchte monogam leben. Hier könnt ihr das eigene Treuekonzept hinterfragen (dazu findet ihr viele Artikel auf meinem Blog), oder eben die Beziehung. Beides ist okay. Wenn eine Person nicht mit den Erwartungen der anderen klarkommt, hat er/sie das Recht zu sagen: „Ich wünsche mir etwas anderes.“
  • Ein weiteres Beispiel wäre, wenn eine Person Kinder möchte und die andere nicht. Wenn beide nicht von ihrer Vorstellung abrücken bzw. ihr Wunsch klar ist, kann es sein, dass eine Partnerschaft auf Dauer einfach keinen Sinn macht – auch wenn die Liebe groß ist.
  • Oder einem Partner/einer Partnerin sind offene Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung sehr wichtig, der/die andere hat aber überhaupt keinen Bock drauf. 
  • usw.

Die Frage ist immer: Wie wichtig sind dir gewisse Dinge und wie möchtest du leben? Auf Basis dessen darfst du eine eigenverantwortliche Entscheidung treffen.

2. Schwierige äußere Umstände

  • Diese können zum Beispiel herrschen, wenn aufgrund einer neuen Beziehung eine Patchwork-Familie entsteht, und immer wieder Probleme mit den Ex-Partner*innen, den Kindern oder dem Umfeld auftauchen. Hier kannst du schauen, wie du selbst deine Gedanken über die Situation beeinflussen kannst und was dein Anteil daran ist. Es kann aber auch sein, dass die Lage einfach verfahren ist und euch allen nicht guttut.
  • Aus einer Affäre ist eine neue Beziehung entstanden und die Familie und das Umfeld machen es dem neuen Paar schwer. Auch das kann eine Partnerschaft sehr belasten.
  • Ein Partner hat ein Jobangebot in China/Alaska/Timbuktu und wird für mehrere Jahre dort wohnen. Macht eine Fernbeziehung Sinn oder ist eine Trennung trotz Liebe sinnvoller…?

Wenn die Umstände im Außen alles andere als optimal sind, hast du zunächst immer die Möglichkeit, deinen eigenen Anteil an bzw. deine eigenen Gedanken zu dieser Situation zu analysieren. Vielleicht kannst du durch ein bewusstes Ändern deiner Gedanken auch deine Einstellung zu den Umständen bzw. zu deinem Partner/deiner Partnerin ändern. Aber auch hier gibt es – wie überall – keine Pauschalantworten.

3. „Der Partner/Die Partnerin geht seine/ihre eigenen Baustellen nicht an.“

Dies ist in meinen Augen ein Trennungsgrund, der mit Vorsicht zu genießen ist. Ich sehe grundsätzlich ein Problem darin, anderen Personen vorzuwerfen, sie hätten diese und jene Baustelle und müssten sich bitte erst gesund therapieren lassen, damit eine glückliche Partnerschaft entstehen kann. Im Endeffekt geht es nämlich nicht um die vermeintlichen Baustellen deines Partners/deiner Partnerin, sondern um deine Gedanken und Gefühle dazu.

Mein Vorschlag hier wäre: Lass deinen Partner/deine Partnerin mit seinen Baustellen tun, was immer er oder sie möchte und konzentriere dich stattdessen auf deine eigenen. Das bedeutet im Klartext: Natürlich kannst du dich trennen, wenn dich die Beziehungssituation nervt. Es macht allerdings wenig Sinn, die Schuld oder Verantwortung ausschließlich bei der anderen Person zu suchen. Denn in einer Beziehung haben immer beide Menschen etwas zur Situation beigetragen. Und beide Menschen dürfen Eigenverantwortung für ihren eigenen Anteil übernehmen.


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Trennung auf Zeit: Ist sie sinnvoll? 

Gerade, wenn zwischen zwei Menschen noch Liebe im Spiel ist, entschließen sich viele erstmal für eine Trennung auf Zeit. Sie wechseln für ein paar Wochen den Wohnort, machen erstmal eine Reise alleine oder ähnliches, um sich über ihre eigenen Gedanken und Gefühle klar zu werden. Das ist grundsätzlich eine gute Idee.

Allerdings hilft es dir, hier zu hinterfragen, aus welchem Grund du eine Trennung auf Zeit möchtest. Brauchst du Abstand, um dich selbst zu reflektieren? Oder ist eine Trennung auf Zeit für dich eine Methode, um die echte Trennung, die eigentlich schon seit Langem überfällig ist, hinauszuzögern?

Viele Partner*innen haben nämlich auch einfach nur mega Angst, das Pflaster endgültig abzuziehen, weil sie Schiss vor den Konsequenzen einer wirklichen Trennung haben. Sie spielen dann über Monate das ‚Trennung auf Zeit‘-Spiel, um sich damit nicht konfrontieren zu müssen. Es hilft also, dir wirklich deine echte Motivation einzugestehen und auf Basis dessen eine Entscheidung zu treffen.

Muss ich nach einer Trennung den Kontakt abbrechen?

Auch diese Frage darfst du dir sehr individuell beantworten. Hier gibt es kein grundsätzliches Richtig oder Falsch. Du kannst es einfach ausprobieren und dann evaluieren:

  • Wie oft seid ihr wieder miteinander im Bett gelandet?
  • Wie oft hat dich eine Nachricht oder ein Anruf aus der Bahn geworfen?
  • Wie oft bist du in eine Situation geraten, die du so nicht wolltest?

Wenn das nach ein paar Wochen öfters der Fall war, ist es vielleicht weniger sinnvoll, den/die Ex nach wie vor zu treffen. Klar tut es weh, den Kontakt total abzubrechen. Aber vielleicht ist es genau das, was du jetzt bräuchtest, um dich deiner Situation wirklich zu stellen. 

In manchen Fällen funktioniert eine Kontaktsperre nach einer Trennung auch überhaupt nicht. Wenn beispielsweise Kinder im Spiel sind, man denselben Arbeitsplatz hat oder man sich noch um ein gemeinsames Haustier kümmern möchte. Gerade, wenn es um Kinder geht, sollte man hier wirklich erwachsen genug sein und Rosenkriege und große Dramen vermeiden. Es ist alles ein work in progress. Du kannst dir hier auch Zeit geben und deine Situation immer wieder neu betrachten – und Veränderungen vornehmen.

Trennung verarbeiten – aber wie?

Wenn du den Entschluss gefasst hast, dich trotz Liebe von deinem Partner/deiner Partnerin zu trennen (oder er/sie dich mit dieser Entscheidung konfrontiert), dann ist die Situation erstmal schwer. Punkt. Du wirst mit vielen Emotionen konfrontiert werden und sicher eine Zeit brauchen, um die Trennung zu verarbeiten. Was du hier tun kannst ist erstens Geduld haben und zweitens deine Gründe kennen. Denn wenn du dich auch in Zeiten des Liebeskummers und Schmerzes daran erinnerst, warum es wichtig für dich/euch war, die Beziehung zu beenden, hilft dir das durch die schlimmste Phase.

Schreib dir auf, welche guten Gründe es gab und gibt, diese Beziehung nicht mehr weiterzuführen. Und halte dich nicht damit auf zu denken: „Aber wir lieben uns doch!“ Ob ihr euch liebt oder nicht ist an dieser Stelle total banane. Ihr wart in einer Situation, die euch so nicht mehr gutgetan hat und habt eine Entscheidung getroffen. Es macht keinen Sinn und es bringt dich nicht weiter, wenn du die Beziehung im Nachhinein romantisierst oder der Meinung bist, du hättest etwas falsch gemacht, ihr hättet euch ‚nicht genug‘ geliebt oder einer von euch beiden sei ein schlechter Mensch.

Wenn es dir schwerfällt das Gefühlschaos nach einer Trennung zu sortieren und nach vorne zu schauen, dann melde dich bei mir. Ich unterstütze dich gerne in einem VIP-Coaching oder im Liebe Leben Premium Membership. Gemeinsam kehren wir den Scherbenhaufen auf und legen deinen Fokus auf das Positive, das diese Situation – früher oder später ganz bestimmt – für dich bereithält.

Denn auch nach Krisenzeiten kann und darf es wieder heißen:

Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

Herzlichst,
Melanie

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Melanie Mittermaier

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