Wie du das Gefühl nicht gut genug zu sein loslassen kannst

Wie du das Gefühl, nicht gut genug zu sein, ablegen kannst und dich nie wieder fragen musst, ob du deinem Partner/deiner Partnerin genügst.

In deine Partnerschaft oder Geschäftsbeziehungen schleicht sich immer wieder der Gedanke: „Ich bin nicht gut genug“? Warum genau diesen Gedanken fast jeder Mensch denkt und was du tun kannst, um ihn endlich aus deinem Gehirn auszuradieren, erfährst du in diesem Artikel.

Achtung, Säbelzahntiger!

Kennst du das? Du stehst morgens auf und denkst schon beim ersten Blick in den Spiegel: „Puh, diese Falten. Ich werde auch nicht jünger. Schlanker könnte ich eigentlich auch sein. Und oh Gott, was ich heute alles zu tun habe! Bin ich überhaupt qualifiziert genug für diese neue Aufgabe im Büro?“

Deine Gedanken kreisen permanent um die unterschiedlichsten Bereiche in deinem Leben, in denen du dich nicht gut genug fühlst. Du denkst, alle anderen seien klüger/schöner/besser/witziger/… als du.

Doch die Wahrheit ist: Diese ‚anderen‘ stehen morgens auch auf und denken exakt dieselben Gedanken in blasslila. Warum also tun wir das? Warum ist es so normal für uns, uns nicht gut genug zu fühlen und uns mit anderen zu vergleichen?

Der Tribe sichert unser Überleben

Die Notwendigkeit, zu einer Gruppe zu gehören, hat jahrtausendelang unser Überleben als Spezies Mensch gesichert. Unser Gehirn ist daher evolutionär darauf geprägt, den Schutz des ‚Rudels‘ zu suchen. Da es über lange Zeit eine existentielle Gefahr für uns war, ausgestoßen zu werden, ist es nur logisch, dass wir permanent versuchen, von unseren ‚Artgenossen‘ anerkannt zu werden.

Doch in unserer heutigen Welt sind wir weder von Säbelzahntigern umgeben, noch (als Erwachsene) von anderen abhängig, um überleben zu können. Diese Information ist lediglich noch nicht in jeden Bereich unseres Hirns vorgedrungen.

Es fällt uns daher wesentlich leichter, ständig Gründe dafür zu finden, warum wir nicht ‚gut genug‘ sind, als beispielsweise zu denken: „Ich bin ein Geschenk für die Welt und habe viel zu geben.“ Denn es ist unser natürlicher Instinkt, unsere Umwelt eher auf Gefahr zu scannen als Freude und Fülle darin zu entdecken.

Unser Selbstwert kommt von außen

Aus diesen evolutionären Gründen sind wir es auch gewohnt, unser Selbstbewusstsein und unser Selbstwertgefühl über das Außen zu genieren. Wenn unsere Chefin mit unserer Arbeit zufrieden ist, denken wir: „Ich hab’s drauf.“

Wenn uns unser Partner sagt, wir seien sexy, denken wir: „Ich bin schön.“ Wenn unsere Freunde über unsere Witze Tränen lachen, wissen wir: „Ich bin unterhaltsam und gesellig.“ Umgekehrt gilt jedoch dasselbe: Sobald wir beruflich oder in unserer Partnerschaft nicht (mehr) permanent gelobt werden oder ständig zu hören kriegen, dass wir schön und toll sind, dann fehlt uns etwas.

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Wenn es dann noch passiert, dass andere Menschen uns offen kritisieren, schrumpft unser Selbstwertgefühl noch mehr und wir fragen uns, was mit uns eigentlich verkehrt ist. Plötzlich leben wir in einem Gefühl des Mangels.

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Affären sind wie Ecstasy

Wir brauchen also jemanden, der uns aufs Neue bestätigt, dass wir toll sind. Jemanden, der uns für schön genug, witzig genug, inspirierend genug, attraktiv genug, jung genug und so weiter hält. Das ist der Punkt, an dem viele Menschen, die sich in einer Langzeitbeziehung befinden, eine Affäre beginnen.

Ich vergleiche Langzeitbeziehungen immer ein wenig mit Radler trinken. Das ist ganz nett und angenehm, hat aber keine sonderlich argen Auswirkungen auf den Organismus. Eine Affäre jedoch haut so richtig rein – quasi wie Ecstasy. Gerade, wenn wir vorher in einem Mangelgefühl waren und uns für nicht gut genug hielten, dann bekommen wir jetzt einen richtigen Glücksrausch.

Plötzlich sind wir wieder begehrenswert, erotisch und sehen uns selbst in einem völlig neuen Licht. Doch früher oder später schlafen wir auch den stärksten Rausch aus – und unser Grundproblem, das Gefühl nicht gut genug zu sein, ist immer noch da. Was können wir also tun?

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Du bist nicht hier, um ‚gut genug‘ zu sein

Wichtig ist, zu begreifen, dass unser Selbstwert als Mensch immer gleich hoch ist. Jeder einzelne Mensch auf der Welt ist gleichviel wert und allein aufgrund seiner Geburt zu 100 Prozent wertvoll und wichtig. Dein Selbstwert ist also inhärent und kann dir nicht genommen werden. Das bedeutet:

1. Dein Selbstwert hängt nicht davon ab, wie andere von dir denken oder sich dir gegenüber verhalten.

2. Dein Selbstwert ist nicht an deine Leistungen gekoppelt. (Auch nicht an dein Aussehen, deine Talente, deinen Ordnungssinn, deinen Humor, deinen Familienstand, dein Alter… usw.)

3. Dein Selbstwert ist immer gleich – egal, wie du selbst über dich denkst und egal, wie du dich fühlst!

Zusammengefasst heißt das also, dein Selbstwert hat absolut nichts mit dem Außen zu tun, sondern er wohnt dir selbst inne. Das bedeutet im Umkehrschluss: Du brauchst ihn ab jetzt nie wieder im Außen zu suchen!

Es ist dein Job, dich selbst glücklich zu machen!

Wenn du also bisher (heimlich) von deinem Partner/deiner Partnerin erwartet hast, dass er/sie dir öfter Komplimente macht, dir endlich wieder mal sagt, dass du schön/toll/begehrenswert usw. bist, dann darfst du diese Erwartung jetzt ablegen.

Klar, es ist megaschön, alle diese Dinge von anderen Menschen zu hören, und ich bin ein großer Fan davon, in allen Beziehungen immer wieder zu betonen, wie wichtig der andere Mensch für einen selbst ist. Jedoch heißt das nicht, dass wir von der anderen Person erwarten dürfen, dass sie unseren eigenen Mangel stillt. Stattdessen könntest du dir, immer wenn du denkst, du seist nicht gut genug, die folgenden Fragen stellen:

1. Wieviel ‚genug‘ wäre denn ‚gut genug‘?

Wenn du dich zum Beispiel zu dick fühlst: Ab welchem Gewicht genau würdest du dich besser fühlen?

Wenn du dich zu unordentlich fühlst: Wie oft und regelmäßig müsstest du räumen und putzen, um ordentlich genug zu sein?

Wenn du dich zu unflexibel fühlst: Wie oft im Monat müsstest du was total Spontanes machen, um flexibel genug zu sein?

Du wirst sehen, so etwas wie ‚gut genug‘ gibt es in den seltensten Fällen. Denn ‚genug‘ ist keine messbare Größe, sondern in Wahrheit Nebel in Tüten. Dein Gehirn wird immer etwas finden, was noch nicht ‚genug‘ ist…

2. Wer entscheidet, was ‚genug‘ ist?

Egal, um welchen Lebensbereich es geht, frage dich, woher du den Maßstab beziehst, mit dem du dich vergleichst. Ist es ein gesellschaftlicher ‚Konsens‘, ein religiöses Konstrukt, ist es die Werbung, sind es Magazine, die Nachrichten, Reality-TV, sind es die Vorstellungen deiner Familie oder die einer bestimmten beruflichen Branche?

Je nachdem, in welche Umgebung du dich begibst, wirst du erkennen, dass die jeweiligen Maßstäbe erheblich variieren. Willst du davon wirklich dein Lebensgefühl abhängig machen?

3. Ist es tatsächlich möglich, jemals ‚gut genug‘ zu sein?

Angenommen, du lebst in einer Partnerschaft und tust wirklich alles, was du kannst, um deinen Partner/deine Partnerin glücklich zu machen. Es wird trotzdem nicht möglich sein, jedes einzelne seiner/ihrer Bedürfnisse zu erfüllen. Denn das funktioniert einfach nicht. Wir alle sind unterschiedlich. Es kann niemals ein Mensch für einen anderen alles sein.

Das heißt, du kannst dir von vorneherein eine Menge Druck nehmen und stattdessen überlegen: Wo liegen die Bereiche, in denen wir uns supergut ergänzen und verstehen? – Und diese pflegen. In den anderen Bereichen kannst du dir Mühe geben, und zwar in einem Rahmen, wie es sich für dich selbst ok anfühlt, und ohne schlechtes Gewissen.

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Ich bin gut genug! – Gehirntraining und Gefühlsmanagement

Um nun dein Gehirn auch langfristig damit vertraut zu machen, dass du nicht mehr vorhast, dich ständig mit anderen zu vergleichen und dich selbst klein zu reden, kannst du damit beginnen, es zu trainieren.

Und zwar darauf, neue Gedanken zu denken. Das heißt nicht, dass du dir jetzt jeden Tag vor dem Spiegel Affirmationen vorsagen sollst, die du selbst nicht glaubst. (Wenn du zum Beispiel wie ich ein eher kleiner Mensch bist, wird es nicht helfen, dich hinzustellen und zu sagen: „Ich bin groß.“) Sondern, dass du beginnst, bewusst Gedanken zu installieren, die sich etwas besser anfühlen als die alten.

Je nachdem, welchen Bereich deines Lebens es genau betrifft, könnten das zum Beispiel Gedanken sein wie:

  • „Ich bin okay, wie ich bin.“
  • „Mein Wert hängt nicht von meiner Körpergröße/meinem Gewicht/etc. … ab.“
  • „Ich bin völlig richtig so, wie ich bin.“
  • „Ich bin einzigartig.“
  • „Ich bin mit niemandem vergleichbar.“
  • „Mich gibt’s nur einmal auf der Welt.“
  • „Nicht alle Menschen müssen mich mögen. Und ich muss auch nicht alle Menschen mögen.“
  • „Ich habe viel zu geben.“
  • „Ich bin ein Geschenk für die Welt.“

Falls dir schon ein Gedanke aus dieser Liste gefällt, dann integriere ihn gleich in deinen Alltag und trainiere dein Gehirn bewusst darauf, deine alten „Ich bin nicht gut genug“-Gedanken durch diesen neuen zu ersetzen. Ansonsten sei einfach kreativ und suche so lange, bis du die passenden Gedanken für dich gefunden hast.

Es kann superspannend sein, dem eigenen Gehirn mal nicht nur zuzuhören, sondern sich stattdessen aktiv in die eigenen Gedanken einzumischen! Du wirst sehen, es könnte deine Welt auf den Kopf stellen und dein Leben massiv verändern! Denn aus deinen Gedanken entstehen deine Gefühle, und diese bestimmen direkt und unaufhaltbar deine Lebensqualität!

Denn: Leben darf leicht gehen und Spaß machen. Liebe auch!

Herzlichst,
Melanie

Wenn du Fragen hast… 

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Melanie Mittermaier

Ich begleite dich auf deinem ganz individuellen Weg in eine authentische Liebesbeziehung – egal, wie diese für dich persönlich aussieht. Auch, wenn du im Moment kein Licht am Ende des Tunnels siehst: Gemeinsam finden wir die Lösung, die sich für dich richtig anfühlt!